
Nicht nur über Gleichberechtigung reden, sondern diese konsequent umsetzen lautet die Devise in der Rechtsanwaltskanzlei Pirker Sterzl Partner.
Wir sehen uns als Vorreiter in der Branche und schaffen die Voraussetzungen für gleiche Chancen und Möglichkeiten unabhängig vom Geschlecht. Nicht nur über Gleichberechtigung reden, sondern diese konsequent umsetzen lautet die Devise in der Kanzlei Pirker Sterzl Partner.
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arbeiten bei pirker sterzl partner
01 Flexible Arbeitszeiten
02 Vereinbarkeit mit Familie
03 Vollzeit oder Teilzeit
04 Gleichberechtigung
05 Home- & Away-Office
06 Vertrauensarbeitszeit
07 Gesellschaftliche Verantwortung
08 Digitalisierung

Women In Law
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Wir sind sehr stolz darauf, dass wir bereits einige Mandanten haben, die Wert darauf legen, dass Frauen in dieser Branche eine faire Chance bekommen. Gleichzeitig rufen wir alle anderen Entscheidungsträger auf, diesen Vorreitern zu folgen. Tragen auch SIE in Zukunft zu einer geschlechtergerechteren (Rechts-)Welt bei!
Andere reden darüber, wir leben es bereits: Wir entwickeln für jede Mitarbeiterin ein eigenes, maßgeschneidertes und flexibles Arbeitszeitmodell. Dadurch und mit weiteren zielgerichteten, flankierenden Maßnahmen werden ein glückliches Familienleben und der Beruf der Rechtsanwältin in unserer Kanzlei vereinbar.
Während weit mehr als die Hälfte der Studienabschlüsse in den Rechtswissenschaften in Österreich auf Frauen entfallen, sind in der Folge nicht einmal ein Viertel der Positionen in den Kanzleien mit Kolleginnen besetzt. In Positionen mit Führungsverantwortung muss man Frauen fast mit der Lupe suchen: Sind es bei den Juniorpartnerinnen noch rund zehn Prozent, so sind es bei den Equity-Partnerinnen nur mehr rund drei Prozent!
Aber woran liegt das?
Warum sind Frauen in Kanzleien so unterrepräsentiert? Viele beginnen ihre Karriere zwar als Rechtsanwaltsanwärterinnen in Kanzleien und legen auch die Rechtsanwaltsprüfung erfolgreich ab, wechseln dann aber häufig in Rechtsabteilungen von Unternehmen, werden Richterinnen und Staatsanwältinnen, nehmen andere Positionen in Rechtsabteilungen der öffentlichen Verwaltung an oder kehren (nach einer Karenzzeit) der Juristerei ganz den Rücken.
Aus unserer Sicht lässt sich dieses Phänomen unter anderem folgendermaßen erklären: Rechtsanwaltskanzleien sind historisch bedingt "männerdominiert˝ und genau das spiegelt sich vor allem auch in der Art und Weise wider, wie viele Kanzleien oft organisiert und geführt werden. Dies hat z.B. folgende Konsequenzen: starre Arbeitszeitmodelle (Teilzeitkräfte sind unerwünscht), mangelnde Flexibilität (familienunverträgliche Kernarbeitszeiten sind die Regel und nicht die Ausnahme) und damit eine weitgehende Unvereinbarkeit von Familie und Beruf. Die Kombination dieser Faktoren, gepaart mit einer generell hohen Arbeitsbelastung, führt dazu, dass sich viele Frauen nach familienfreundlicheren Alternativen zum Anwaltsberuf umsehen.
Darüber hinaus ist es ein volkswirtschaftliches Fiasko, wenn hochqualifizierte Arbeitskräfte nicht in der Branche arbeiten, für die sie ausgebildet wurden.
Wie kann eine Trendwende gelingen?
Langfristig muss auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel, der vor unserem Berufsstand nicht Halt machen wird ein Umdenken bei den Entscheidungsträgern in den Kanzleien stattfinden. Andernfalls wird man(n) auch in Zukunft auf einen guten Teil des hochqualifizierten Personals verzichten müssen.
Mittel- bis langfristig liegt es vor allem auch in der sozialen Verantwortung von Unternehmen, Organisationen und Körperschaften des öffentlichen Rechts, ihren Beitrag zur Beseitigung der Benachteiligung von Frauen zu leisten, indem sie darauf achten, Kanzleien zu beauftragen, die auf die besonderen Bedürfnisse von Frauen in diesem Beruf eingehen. Unsere Mandanten haben es also zum Teil selbst in der Hand, eine positive Veränderung herbeizuführen.
